Kohlenmonoxid-Alarm: Mutter und Kind kommen mit Schrecken davon

Das plötzliche - unerwartete - Auslösen des CO-Melders am Notfallrucksack der Besatzung rettete einer Frau und ihrem 7-jährigen Kind das Leben.

In der Nacht des 7. Januars gegen 4:20 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München unseren Rettungswagen „Ludwigsvorstadt 71.1“ auf das Meldebild „Herz-Kreislauf-Beschwerden“. Bei der Ankunft unserer beiden Kollegen an der Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Münchner Innenstadt empfing sie eine leicht benommene Frau. Noch während des Betretens des Eingangsbereichs löste der am Notfallrucksack angebrachte CO-Melder aufgrund einer Kohlenmonoxid-Konzentration von über 300 ppm einen Alarm aus.

Der Gefahren von Kohlenmonoxid bewusst, reagierte unsere Rettungswagen-Besatzung sofort und brachte die Frau sowie ihr noch schlafendes 7-jähriges Kind aus der Wohnung. Die anschließend alarmierte Berufsfeuerwehr München nahm weitere Messungen vor. Mutter und Kind kamen anschließend zur Überwachung in eine Klinik. Als Auslöser für die hohe CO-Konzentration in der Umgebungsluft stehen rund fünf Shishas im Wohnbereich der Patientin im Fokus.

Leitung Kommunikation & Personal

Ulrike Krivec

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Ein Kohlenmonoxid-Melder ist an einem roten Notfallrucksack angebracht.

Bereits seit 2017 sind Kohlenmonoxid-Melder standardmäßig Teil der Notfallausrüstung.

Kohlenmonoxid - die unsichtbare Gefahr

Bereits seit 2017 befinden sich Kohlenmonoxid-Melder auf Rettungswagen. Diese überwachen mithilfe elektrochemischer Sensoren konstant die Kohlenmonoxid-Konzentration der Umgebungsluft. Ist ein bestimmter Schwellenwert überschritten, löst der Melder einen Alarm aus. Das ausgetretene Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geruchs- und geschmacklos und stellt somit eine nicht bewusst wahrnehmbare Gefahr dar, die in kurzer Zeit zum Tod führen kann.

Teilnahme an Katastrophenschutzübung „EMÜ 19“

Zur Vorbereitung auf die Fußball Europameisterschaft 2020 fand am 15. Dezember 2019 eine große Katastrophenschutzübung statt.