Wiesn Sanitätsdienst: Nachprüfungsantrag des BRK durch Vergabekammer zurückgewiesen

Die Vergabekammer Südbayern wies den Nachprüfungsantrag des BRK im Vergabeverfahren „Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest“ vollumfänglich zurück.

Ulrike Krivec

Unternehmenskommunikation

+49 89 7422-0221

presse@aicher-ambulanz.de

Am 4. Juni 2018 fand vor der Vergabekammer Südbayern die mündliche Verhandlung im Nachprüfungsverfahren hinsichtlich des Vergabeverfahrens “Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest” der Landeshauptstadt München statt. Der eingereichte Nachprüfungsantrag des Bayerischen Roten Kreuzes wurde in der Folge mit Beschluss vom 05.06.2018 von der Vergabekammer vollumfänglich zurückgewiesen.

Die Kammer drückte bereits in der mündlichen Verhandlung aus, dass der Argumentation des BRK der angeblich mangelnden Eignung der AICHER GROUP „von Vornherein der Boden entzogen“ sei. Die AICHER GROUP habe ferner „in realistischer Form mit Sicherheitsabschlägen kalkuliert“, sodass entgegen der Meinung des BRK kein Raum für einen Ausschluss der AICHER GROUP bestünde. Die Ausschreibungskriterien der Landeshauptstadt München seien sachgerecht, so die Vergabekammer. Gemäß den gesetzlichen Vorschriften hat das BRK nun noch die Möglichkeit, das Oberlandesgericht München hierzu final anzurufen. Eine endgültige Entscheidung kann sich damit sogar noch weiter verzögern.

„Wir freuen uns sehr über dieses vorläufige Ergebnis. Dies bestärkt uns in unserem bisherigen Handeln. Wir planen weiterhin mit voller Motivation unseren Einsatz auf der Wiesn! Mit unserer langjährigen Kompetenz im Bereich Sanitätsdienst werden wir die hohen Erwartungen der Landeshauptstadt München sowie der Münchner Bürger und der zahlreichen internationalen Gäste der Wiesn vollumfänglich erfüllen. Wir sind uns unserer weitreichenden Verantwortung bewusst. Selbstverständlich werden wir ein zuverlässiger Partner sein und wünschen uns allen eine friedliche Wiesn!“, so Peter Aicher, Geschäftsführer der AICHER GROUP.

Freundschaftliche Zusammenarbeit mit allen Hilfsorganisationen angestrebt

“Auch in Zukunft ist es unser Ziel, mit allen Hilfsorganisationen als Team zusammenzuarbeiten. Wir verstehen die Enttäuschung des Bayerischen Roten Kreuzes über das Unterliegen vor der Vergabekammer. Dennoch wünschen wir uns mit dessen Führung und den zahlreichen Kollegen auch weiterhin eine gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit über die Grenzen der Wiesn hinaus”, so Aicher weiter.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Pressemitteilung darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sich diese auf Männer und Frauen in gleicher Weise.

Über die Aicher Ambulanz Union

Die Aicher Ambulanz Union zählt mit über 500.000 Kunden pro Jahr zu den führenden privaten Anbietern in den Bereichen Rettungsdienst, Krankentransport und Sanitätsdienst. Internationale Intensivkrankentransporte, Auslandsrückholungen, Mobility Services sowie ein Hausnotrufdienst ergänzen das seit 1985 gewachsene Portfolio. Zusätzlich engagiert sich die Aicher Ambulanz Union im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Aktuell beschäftigen die fünf gebündelten Gesellschaften (AICHER GROUP GmbH & Co. KG, City Ambulanz Notfallrettung GmbH, AICHER GROUP Verwaltungs GmbH, Ambulanz – Rettung und Zivilschutz gemeinnützige GmbH) rund 950 MitarbeiterInnen in verschiedenen Anstellungsverhältnissen. Inhaber und Geschäftsführer der Firmengruppe ist seit der Gründung Peter Aicher.